Das Elbsandsteingebirge ist ein vorwiegend aus Sandstein (teilweise auch Granit und Basalt) bestehendes Gebirge am Oberlauf der Elbe. Es erstreckt sich beiderseits der Elbe von Pirna bis Decin (Tetschen-Bodenbach) in Tschechien. Das Elbsandsteingebirge besteht aus "menschlicher Sicht" aus 2 Teilen:
- die Sächsische Schweiz in Deutschland (mit rund drei Vierteln des Gebirges) und
- die Böhmische Schweiz in Tschechien.
Die charakteristischen Formen der Sandsteinlandschaft ist eine Folge der Erosion, deren Grundlage durch Sedimentation und Vulkanismus entstand..Der höchste Berg des Elbsandsteingebirges ist der "Hohe Schneeberg" (Tschechien) mit 723 Metern. Der höchste Gipfel in der Sächsischen Schweiz ist nicht der "Große Winterberg" (556 m) im Nationalpark, sondern der Tafelberg "Großer Zschirnstein" (561 m) außerhalb des Nationalparks (auf der linken Elbseite - im Landschaftsschutzgebiet).

Die Bezeichnung "Sächsische Schweiz" entstand im 18. Jahrhundert und ist auf die beiden Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff zurückzuführen. Zahlreiche Kunstwerke dieser und anderer Künstler kann man in der Nationalpark-Informationsstelle "Schweizerhaus" auf der Bastei bewundern. Der in zurückliegenden Generationen oftbegangene Wanderweg, der "Fremdenweg" führt von Dresden bis ins Herz der Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Wesentliche Abschnitte dieses Weges bilden heute den bekannten "Malerweg".

Ziehen Sie die Wanderstiefel an und erkunden Sie selbst diese in früheren Zeiten gefürchtete Welt der Felsschluchten und Raubritterburgen ... aber machen Sie nicht gleich an der ersten Gastwirtschaft Halt !





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